Coronado - Panamá City - Colón - Panamá City, Panama - Cartagena, Colombia - 18.11.2018

Von Tea haben wir die Infos für die GeCo-Inspektion erhalten, wir wollen das morgen hinter uns bringen, wir fahren auf der 1 nach Panamá Ciudad, mehr Verkehr als auch schon, aber trotz einiger tiefer Löcher gut zu fahren, über die riesige Brücke der Americas (ein riesiger Frachter fährt gerade unten durch) und zum Hostal Amador Familiar, netter Empfang, wir haben gut Platz, wir recognoszieren gleich noch die Anfahrt zum DIJ (Inspektion/Zoll), eine ganz üble Gegend, viele grosse, verwahrloste, vermüllte Wohnblöcke, überall liegt Abfall, überall hängen Wäscheleinen, auch ohne Geld könnte man doch auf Sauberkeit und Ordnung achten, morgen müssen wir spät. um 7Uhr dort sein, wir sind nur rund 5km entfernt, aber mit dem vielen Stadt-Verkehr mit Staus und Unfällen weiss man nie, zurück richten wir uns ein, total schwarze Wolken, aber nur ein Fiserle, die grosse Strasse gleich nach dem Kinder-Spielplatz ist für Stunden verstopft, wir schlafen total schlecht, ganz laute Busse/Lastwagen/Autos die ganze Nacht (und etwas nervös wegen morgen).

Frühe Tagwach: aufstehen um 5:00, abfahren um 6:00 (es ist noch nicht richtig hell), wir sind um 6:20 bei der Inspektion, 18 Autos sind schon da! wir finden gerade noch einen freien Platz und öffnen die Motorhaube wie alle anderen auch (der Motor muss kalt sein), um 6:30 öffnet das Büro, Angaben aus Fahrzeug-Ausweis und Pass werden in einem Buch eingetragen, wir bekommen die Nummer 19 und warten, der Inspektor hält einen langen Vortrag (je 2 Kopien der verlangten Dokumente in der richtigen Reihenfolge für die div. Fälle Ausfuhr, Motor-/Besitzer-Wechsel etc.), wir verstehen nicht viel aber wir sind gut vorbereitet, endlich kommt der GeCo dran, ein Blick auf die VIN(Chassis)-Nummer, nach 1Min. sind wir fertig! wir stellen uns vor, wenn das beim Strassenverkehrsamt so laufen würde), aber immerhin habe ich in dieser Zeit ein Blätzli gehäkelt, auf dem Rückweg kaufen wir im kleinen Supermarkt an der Ecke ein (Chinesen auch hier, sie sind vom Panama-Kanal-Bau her hängen geblieben), um 10:00 sind wir zurück beim Hostal, aber auf 14:00 müssen wir nochmals hin und das Ausfuhr-Dokument abholen (in der Zwischenzeit wurde mit Interpol abgeklärt, dass der GeCo nicht gestohlen ist und wir ihn ausführen dürfen), wir nehmen uns ein Taxi, dann organisieren wir den Flug von Panamá nach Cartagena und dort je ein Hotel für die Zeit ohne GeCo, trotz Freitag-Abend mit ensprechend mehr Musik und Verkehr viel besser geschlafen als gestern, der Clou: ein Party-Bus, voll farbig beleuchtet und vollste Lautstärke kurvt durch die Strassen!

Ein Tag zum Vergessen: die Idee war, dass wir heute zu La Granja Campo y Aventura in der Nähe von Colón fahren, in den 3Tagen bis zur Abgabe am Hafen den GeCo für die Verschiffung und uns für die Zeit ohne GeCo bereit machen und von dort schnell im Hafen Manzanillo sind, wir haben in La Granja eingecheckt und uns beim Pool installiert, lange mit dem "Gärtner" geredet (obwohl wir ihn nur sehr schlecht verstanden haben), auf unsere Bitte dreht er den Lautsprecher leiser, später sogar aus, aber dann kommen Leute, die Kinder planschen, man isst Mitgebrachtes, die Musik geht wieder an, es kommen mehr Leute und die Musik wird immer lauter und solange es Leute hat wird die Musik so laut bleiben, das halten wir nicht aus! darum und weil das Internet nicht funktioniert (Wetter?), wir das aber dringend brauchen wegen der Korrespondenz mit Tea, fahren wir zurück nach Panamá (von La Granja bekommen wir sogar das Geld zurück), wir installieren uns wieder beim Hostal Amador.

Sonntag Morgen mit überall Ablagerungen von kleinen schwarzen Teilchen, kein Wunder bei diesen Abgasen von Bussen und Flugzeugen (die Anflugschneise vom Albrook Airport (nur kleine Flugzeuge) ist fast über uns), wir räumen etwas im GeCo zusammen und ordnen die Papiere, zum Znacht per Taxi zum Capital Bistro Panama in der Altstadt, Terrasse mit schönster Aussicht auf die Bahía de Panamá und die vielen farbig beleuchteten Hochäuser dahinter, Aperol Spritz und ganz fein gegessen, nach dem Essen hat sich mir eine Zahn-Krone gelöst, so doof, so kurz nach der Zahn-Kontrolle, ich habe keine Schmerzen, etwas empfindlich auf kalte Sachen.

Ein erfolgreicher Tag (immer mit Taxis unterwegs): zuerst waren wir in der Albrook Mall (ein RIESIGES Shopping Center beim Airport), dort gibt es viele Banken aber keine Citibank, bei der müssen wir die Verschiffungs-Kosten einzahlen, wir schauen auch bei einem Zahnarzt vorbei, wir müssten 1Std. warten (das können dann gut 2Std. werden), also weiter zu einer Citibank im Zentrum, wir müssen nicht warten (bei anderen Banken warten immer zig Leute) und können die Einzahlung schnell erledigen, die Bank-Quittung an Tea gemailed und wir sind für die Verschiffung bereit, danach zurück zur Albrook Mall, wir finden noch einen anderen Zahnarzt (mi Dentista), dort nimmt mich ein Dottore, der aussieht aus wie ein Metzger, in Empfang und zementiert die Krone neu ein, der macht alles alleine, Kosten CHF 45, wir schauen uns noch viele Läden und Beizli an, beim Ausgang finden wir bei "Athanasiou" ganz feine dunkle Baguette mit Sesam, es gäbe auch viele verschiedene Baklava, die haben wir uns verkniffen, am Nachmittag wieder etwas GeCo gepufft, die Papiere (Originale + 4 Kopien) haben wir jetzt alle beisammen, Znacht aus dem Kühlschrank.

Den ganzen Tag für die Verschiffung vorbereitet: Sandbleche und Kanister (einer hat unten gerostet, muss evtl. ersetzt werden) demontiert, geputzt, in Wolldecke eingepackt, die Fahrer-Kabine ausgeräumt, alles, was nicht irgendwo versorgt werden kann, wird im Bad deponiert und fixiert, Kühlschrank leeren und in den Hostal-Freezer zügeln, packen für die Hotels, diese Nacht schlafen wir im Hostal (der GeCo ist dafür nicht mehr brauchbar), Zimmer/Dusche ist OK für eine Nacht, aber nicht länger.

Wieder frühe Tagwach um 5Uhr, kleines Zmorge und um 6Uhr sind wir unterwegs nach Colón, in unsere Richtung nicht so viel Verkehr, nur als uns Garmin auf die falsche Strasse führt, stehen wir kurz im Stau, um 7:30 sind wir im Hafen Manzanillo, die Anleitung von Tea ist nicht ganz vollständig, es hat sich sicher einiges geändert, wir müssen uns durchfragen, sind erst bei Seaboard Marine, dann zurück zum Zoll (die Frauen dort sollte man schütteln, zuerst kommt das Handy, dann wird wer weiss was alles mit den Kolleginnen besprochen, dann werden langsam unsere Papiere bearbeitet, weiter zur RoRo-Area, hier herrscht Unsicherheit welcher Schalter was macht und was wir wo bekommen, einer der stärksten Regenschauer prasselt auf das Wellblechdach, füllt die Kanäle, überschwemmt die Wiese, endlich können wir den GeCo in die RoRo-Area hineinfahren, die Kontrolle mit dem Drogenhund abwarten, den Schlüssel übergeben und die Papiere in Empfang nehmen, dann sind wir GeCo-los, Taxi-Angel aus Panamá holt uns um 11:15 ab und bringt uns in's Hotel Eurostars, es ist in die Jahre gekommen und im Zimmer und beim Zmorge fehlt einiges, per Zufall haben wir auch hier einen ganz feinen Italiener gefunden "La Strega", fussläufig, aber hier ist man nicht für Fussgänger eingerichtet, wenig Überführungen, wenig Fussgänger-Streifen, man muss irgendwie über die mehrspurige Strasse kommen, schmale Trottoirs sind oft vermüllt.

Die weiteren 3Tage in Panamá vergehen im Flug, wir schauen beim Hard Rock Café vorbei (Shop und Restaurant sind enttäuschend), ebenfalls in den Shopping Centern Multi Center (Crocs-Laden) und Multi Plaza (North Face), einen Tag sind wir mit dem Hop On-Hop Off-Bus unterwegs, wir stoppen bei den Miraflores-Schleusen (ein Tanker und ein Segelschiff sind in den Schleusen), ein Feuer-Alarm scheucht alle Besucher nach draussen, wir nehmen den nächsten Bus und stoppen über Mittag in Casco Antiguo (Altstadt, wir laufen 2Std. durch die Strässli mit vielen renovierten Häusern, aber auch viele verfallen oder werden gerade renoviert), Znacht essen wir 2x im Chalet Suizo bei Willy Diggelmann (fussläufig, alles sehr fein: Aperol Spritz, Weine, Gschnätzlets, Bratwurst, Rösti, Raclette, Ceviche, Salat Caprese, Carpaccio), beide Male treffen wir Urs & Ursula aus San Diego, sehr nette und interessante Unterhaltung mit ihnen, den letzten Tag sind wir wieder zu Fuss unterwegs, dem Meer entlang (sehr schöne, gepflegte Anlage), es ist sehr warm/feucht, trotz schwarzen Wolken kein Regen, Foto-Halt im 27. Stock unseres Hotels (leider hatten wir keine Zeit für den Pool dort oben, aber es ist auch nicht sehr einladend), Zmorge gibt es im Restaurant im 26. Stock, Aussicht über die Hügel bis zu den Miraflores-Schleusen, von hier aus haben wir sogar ein grosses Schiff in der Schleuse gesehen),

Boquete - Las Lajas - Santa Clara - Coronado - 8.11.2018

Bei schönstem Wetter verlassen wir Boquete, wir fahren alles auf der 41 bis zum Shopping Center in David vis-à-vis der Toyota, das Doit Center ist riesig und hat alles, nur nicht viel von unserer Liste, nebenan im riesigen Rey füllen wir unsere Vorräte auf, weiter auf der 1 über Hügel und durch die grüne Küstenebene (Weiden, Reis), alles 4-spurig, sehr gut bis auf ein paar Löcher, wenig Verkehr, bei San Felix zweigt die 461 ab nach Las Lajas und an den Pazifik, wir stehen bei Johnny Fiestas (klein, sauber, rustikal), Fernando aus D empfängt uns, der Besitzer Matt ist etwas eigen (keine Begrüssung, nichts), wir laufen ein Stück dem 22km langen Strand entlang (dunkler, feiner Sand, ganz wenige Leute, viele Muscheln, ganz viele Einsiedler-Krebse), Geni grilliert Filet-Steaks und die sind super gut (wir befürchteten, dass sie nicht so zart sind und wollten schon Gschnätzlets daraus machen), bisher habe es jeden Tag geregnet, heute nicht, dafür plagen uns ganz viele winzige Black flies (Kriebelmücken), die sind so klein, dass das Mosquito-Netz kein Hindernis ist.

Am Morgen die übliche Büro-Arbeit, dann laufen wir auf der anderen Seite dem Strand entlang, kommen beim Beach Resort vorbei (ganz hübsch, einige Gäste) und recognoszieren den Camping Beach Cabins, vernachlässigt, ausser dem Restaurant ist alles ziemlich herunter gekommen, wir bleiben bei Johnny Fiestas, obwohl hier eine Geburtstags-/Halloween-Fete vorbereitet wird, wir könnten auch dabei sein, haben aber abgesagt, ist uns zu privat und dazu noch die total laute Musik, da kann man sich doch nicht unterhalten (und dann noch in spanisch und englisch), wir haben dann auch eine unruhige Nacht, die Musik war dann nicht so laut, aber während dem langen Strom-Ausfall dreht einer im Auto neben uns die Musik auf volle Lautstärke (so en Tubel!), die letzten Gäste bleiben auf bis zum Sonnen-Aufgang, am frühen Morgen wackelt der GeCo, das muss ein kleines Erdbeben gewesen sein.

Wir bleiben 4 Nächte (jeden Abend weniger Black flies), obwohl es ausser Strandlaufen nichts zu tun gibt, wir kühlen uns täglich im Meer ab (warmes Wasser, angenehme Wellen), wir hören fast jeden Morgen und/oder Abend die SRF 4news und interessante Sendungen, lesen, gsprächlen mit den deutschen Backpackern, die laufend eintreffen, auch eine junge Frau mit CH-Pass (spricht Schwyzertüütsch, aufgewachsen in Italien, arbeitet für die EU in Brüssel),  ich häkle Blätzli (die ersten löse ich auf und häkle sie neu mit dem Sternenmuster), wir reduzieren die  Kühlschrank-Vorräte weiter, wir kaufen nur noch, was wir gerade brauchen (mit Ausnahmen), am Freitag-Abend und in der Nacht wieder einmal richtig Regen.

Im November gibt es 10 panamaische Feiertage, 4 davon landesweit, heute Samstag, 3. wird die Trennung von Kolumbien gefeiert, am 4. die Nationalfahne, am 5. die Unabhängigkeit von Kolumbien und am 10. Erster Ausruf der Unabhängigkeit von Spanien, die Leute in den grossen Städten fahren auf's Land, an Strände, besuchen ihre Familien, wir melden uns vorab beim Camping XS Memories in Santa Clara, in unsere Richtung wenig Verkehr, viele Polizisten mit Töffs, die Geschwindigkeit messen, bei einer zackigen Polizistin müssen wir anhalten, sie kontrolliert alles um's Auto, einige Hügel, viele Flüsse, in der Ebene wieder Zuckerrohr, einkaufen in Santiago, ausserhalb gibt es eine neue, riesige Shopping Mall, auch in weiteren, grösseren Orten gibt es neue Einkaufs-Zentren an der Panamericana (wir nähern uns Touristen-Zentren am Pazifik und der Hauptstadt), der Platz ist nach 24Std. Dauerregen vollgesogen, ein Riesen-WoMo aus Canada ist da, auch ein kleineres und eine Familie aus Panama, die junge Frau spricht Schwyzertüütsch (ihre Eltern kamen aus der CH), die Besitzerin ist bettlägerig, Richard kümmert sich um uns, leider nur Aussendusche ($20 sind eigentlich zu teuer), in der Nacht wieder einmal Musik, die den GeCo zum Wanken bringt, gegen Morgen ist dann Ruhe.

Wir haben den Radius eines Bierdeckels, Haare schneiden, kurz im kleinen Pool schwimmen, es gibt immer etwas zu tun (oder auch nicht) und schon ist wieder ein Tag vorbei, Znacht essen wir im Restaurant (man fragte gestern schon, es ist aber nicht so amächelig), die Hamburger waren dann auch nicht sooo gut, nach dem Essen ein Platzregen wie schon lange nicht mehr, wir stehen wieder im Sumpf.

Wir verabschieden uns von Richard, er gibt uns nochmals Tipps mit auf den Weg (haben wir bereits 2x von ihm gehört, ihm ist wohl langweilig, nur wenig Gäste, er kann nicht viel tun, nur was nichts kostet, schade für die Anlage), wir fahren auf der 1 zurück bis Antón, das unscheinbare Strässchen nach El Valle verpassen wir, beim nächsten Retorno auf die Gegenfahrbahn mit ziemlich Feiertags-Verkehr, wir treffen die zackige Polizistin wieder (sie lächelt sogar und fragt "como estas?"/wie gehts?), das Strässchen ist ganz schmal und schlecht, die Aussicht auf die Berge sagt uns, dass es sich nicht lohnt, weil El Valle im Nebel/Regen liegt, also zurück und von der 1 (viel Verkehr, auch Stau wegen der Unfallstelle vom Stamstag: ein Riesen-Baum ist auf die Strasse gerutscht und hat alle 4 Spuren für über 3Std. blockiert) aus ein Abstecher nach Playa Blanca (lohnt sich nicht, Hochhäuser, Resorts ohne Zugang) und Farallón (auch das muss man nicht gesehen haben), einkaufen in einem der vielen Einkaufs-Zentren und in Coronado zum Xpress Inn, schöne Anlage, aber auch die vernachlässigt, der Camping ist nach dem nächsten Regenschauer ein Sumpf, Dusche/WC i.O., es hat ein paar Leute am Pool (nicht so sauber) mit ganz lauter Musik, der Regen macht dem Spektakel bald ein Ende, das Restaurant ist geschlossen :-(.

Ganz in der Nähe vereinbaren wir bei Eco Service and Car Wash einen Termin für eine gründliche GeCo-Wäsche morgen 9Uhr, auf der Suche nach einer Wäscherei finden wir einen Elektro-Laden und kaufen eine orange Steckerleiste (für draussen, die weisse hat den Geist schon aufgegeben), Lautsprecher für's Mobile und ein Mobile-Kabel, eine Wäscherei finden wir auch (sehr nett), dann fahren wir zur Punta Chame (8km Landzunge mit beidseitig langen Stränden (bei Ebbe), viele schöne, grosse Häuser und Touristen-Anlagen, über einen üblen Weg kommen wir an den Strand und machen Mittags-Halt, danach machen wir uns nochmals auf nach El Valle, dieses Mal von Los Uvas aus auf der 71, nach ein paar km sehen wir die Regenwolken-Wand auf uns zukommen, drehen um und installieren uns wieder auf dem Camping des Xpress Inn, jetzt aber auf dem betonierten Platz (eigentlich Dumping Station, aber schon lange nicht mehr benutzt), das Restaurant ist ab 16Uhr geschlossen :-(.

Um 9Uhr sind wir bei Eco Service, aber: der kleine Platz ist überstellt mit Autos, evtl. hätten sie morgen Zeit, das Negerli, mit dem wir den Termin gemacht haben, ist nicht da, wir hätten ihm gerne gesagt, was wir von ihm halten! Also nehmen wir den 3.Anlauf und fahren von Los Uves aus auf der 71 nach El Valle, ganz schöner, langsamer Aufstieg durch fruchtbares, hügeliges Agrarland auf 800m (Mirador mit leider wenig Aussicht wegen hoher Bäume) und hinunter auf 600m, El Valle liegt in einem 20km grossen, kreisrunden Kraterkessel, ein Quietschen begleitet uns, wir tippen auf das Unterboden-Verschalung (Calvin in Oaxaca hat das Teil bereits einmal geschweisst), ein Blick bestätigt: es ist wieder gebrochen (von den km Betonpiste die letzten Tage?), erster Halt bei einem Car Wash, 2 jovenes putzen den GeCo innen (nur Kabine vorne) und aussen (sie kommen aber nicht bis ganz hinauf, keine Leiter), sieht aus wie neu, Kosten: $8, wir konnten ihnen dann noch unsere  ausgemusterten Kleider geben, sie haben uns den Weg zu einem Schweisser beschrieben, der hat uns das Teil nach eingehender Diskussion abgeschraubt, geschweisst, das Loch für den Stossdämpfer vergrössert (auf der anderen Seite ist es grösser) und wieder angeschraubt, wir sind ja sooo froh, Kosten: $10! danach hatten wir keine Lust mehr auf Besichtigungs-Tour, also zurück auf der 71, Wäsche abholen (riecht ganz fein), Turnschuhe für Geni kaufen, der kleine 12V-Ventilator hat sich verabschiedet, wir sind auf der Suche nachErsatz, zurück zum Camping Xpress Inn, heute kein richtiger Regen.

Gualaca, Panama - Boquete - 30.10.2018

Wir werweissen lange, ob wir nochmals zurück sollen wegen Bocas del Toro, aber die Wetter-Prognose ist nicht besser, also auf der 10 weiter nach Boquete, in Alto Boquete gibt es sogar eine Tourist Information (leider wenig Infos, aber viele Pizotes (Weissrüssel-Nasenbären), in Bajo Boquete stehen wir auf dem Panama Camping RV Park, neuer Platz mit allen Schikanen (full Hook-ups, Rasen- und Kies-Platz, schönste warme Dusche/WC, kleines Restaurant nebenan, fussläufig in's Dorf), gefällt uns sehr gut, auch das Dorf, es hat Einkaufsmöglichkeiten (das edle "Regenwald reines Quell-Wasser musste einfach mit, wo viele Touristen sind, werden so ausgefallene Sachen angeboten) und ist trotz grösseren Strassen-Baustellen mit viel Staub nett, Ray & Sue (Mercedes/Riesen-WoMo) sitzen schon seit 2Wochen fest mit Motor-Problem, sie lassen sich übermorgen nach Panama Stadt schleppen und hoffen, dass sie dann bald nach Süden verschiffen können, später kommen noch Boris & Carla (Landcruiser Camper/CH-LU) an, sie sind auf dem Weg nach Norden.

Gestern haben wir in der Lavandería unsere Wäsche für heute angekündigt, es sei von 8-8Uhr offen, um 8:30 war aber niemand da, also zurück und im Restaurant zmörgelet, dann nochmals hin und es war offen, das ganze Bett wird gewaschen, also Matratze und Rost raus, darunter entstauben (es lohnt sich!) und rundherum alles putzen, dunkle Wolken ziehen auf, also Rost schnell entstauben und rein, Matratze drehen und auch wieder rein, nach 14Uhr wäre die Wäsche abholbereit, wir gehen erst um 15Uhr und sie wird gerade fertig, zum Apéro sitzen wir mit Boris & Carla zusammen, wir geben unsere Tipps von Costa Rica bis Mexico weiter, ihre Tipps für Panama und Südamerika erfahren wir dann morgen.

Noch im Dunkeln sind Ray & Sue weggefahren, ein Tieflader bringt den Mercedes nach Panama, schon der 3.Tag ohne Regen, wir bestätigen bei Tea den Verschiffungs-Termin 17.11., wir sollten dann bald einmal unsere Route planen, Geni will den Europa-Cup-Match Zürich - Leverkusen schauen, auf dem iPhone kommt SRF, auf dem Laptop (bis jetzt noch) nicht, Matthias & Danielle treffen ein (Landcruiser-Camper, CH-LU), auch von Süden, zum Apéro viele Tipps für unseren Weg nach Süden von Boris & Carla, Znacht im Restaurant, ganz feines Tages-Menu: Nüdeli, Poulet, Gemüse asiatisch.

Der Reiseführer listet einige eher anspruchsvollere Wanderungen auf, im Dorf finden wir keine Wander-Infos, nur geführte Touren, wir suchen uns selber eine moderate Wanderung aus, sehr schöne Strecke fast durch Urwald, etwas hinauf und wieder hinunter, immer wieder schöne Hotels und Häuser, kleine Dörfer, ärmliche Behausungen der Plantagen-Arbeiter (und ihre Familien), viele Blumen, Kaffee- und Bananen-Plantagen, die erste Beiz zurück im Dorf öffnet erst um 15Uhr, im Zentrum bekommen wir unser verdientes Bier und können dabei noch Roger Federer bei der Arbeit zuschauen, Regen auf dem Heimweg,  Znacht wieder im Restaurant, das Tages-Menu ist leider schon ausverkauft, feine Hamburger und Pulled Pork Burger.

Wir sind immer noch hier, das Wetter am Pazifik ist nicht besser, wir können Matthias & Danielle einige unserer Reiseführer/Karten abgeben, dafür bekommen wir Lesestoff, einkaufen im Dorf, Gewitter-Regen gegen Abend, Znacht wieder fein, nur etwas wenig (nach Kartoffelstock, ganz dünnem Schweins-Kotelett und etwas Salat bestellten wir noch ein warmes Sandwich Caprese, TV-Abend bis spät (Happy Day und Berghütten), immer wieder Wind-Böen, wir ziehen die Store ein.

Mit Beginn der Winterzeit sind wir nur noch 6Std. hinter der Schweiz zurück, morgen fahren wir definitiv weiter, Geni will in David in die Toyota-Garage, ein paar Sächeli sind fällig, gleichzeitig würde der Service gemacht und evtl. gibt es noch neue Pneus, wir planen die Tage in Panama vor und in Kolumbien nach der Verschiffung, sobald wir die Papiere von Tea haben, buchen wir die Hotels und den Flug, Znacht essen wir zusammen mit Matthias & Danielle im Restaurant, fein wie immer.

Auf der 4-spurigen Autobahn 41 nach David, unterwegs dichter Nebel, die Toyota-Garage liegt direkt an der 1 (Panamericana) und sie haben Zeit für uns, gegen 17Uhr soll er fertig sein, den ganzen Nachmittag verbringen wir im Warteraum (ausgerüstet mit TV, Kinderspielecke, Kaffee/Wasser, Internet, Bildschirmen), ich lade ziemlich viele Bücher nach Calibre von da dann zum Tolino und sortiere die Fotos vom September aus und lade sie in die Dropbox (so à jour war ich noch nie), zwischendurch müssen wir nach draussen, weil drinnen Kühlschrank-Temperatur herrscht, um 18Uhr ist der GeCo fertig (ohne neue Pneus), wir fahren zurück nach Boquete zum Übernachten (es hätte schon Stellplätze auf Parkplätzen), aber dort gefällt es uns und wir können die Annehmlichkeiten nochmals ausnützen, das Tor ist bereits geschlossen, aber Matthias organisiert den joven (junger Mann), der uns aufschliesst.