Adliswil/Schweiz   29.11.2019 - xx.xx.2021

Information 04/2021

Information 03/2021

Wie mit Rachida vereinbart, wird der GeCo beim Paraíso Suizo abgeholt und in den Hafen von Montevideo gebracht, und pünktlich legt die Grande Francia ab, grosse Überraschung: sie fährt nur bis Antwerpen! der GeCo wird ausgeladen, steht tagelang im Hafen und kommt natürlich mit Verspätung mit der Grande Buenos Aires erst am 12.4. in Hamburg an, Tartaruga hat den Autotransport (www.spedition-braase.de) nach Kleinandelfingen organisiert, am 14.4. kommt er bereits an, am 15.4. müssen wir natürlich hin, er sieht schon etwas mitgenommen aus (kein Wunder: 15 Monate bewegungslos in Meeresnähe), aber es ist nichts kaputt, nichts gestohlen, kein Einbruchs-Versuch, wir sind ja so happy! Mit Umzugs-Schachteln sind wir angereist und haben schon einmal 4 davon gepackt, es wird alles geprüft, gewaschen was nötig ist, evtl. auch etwas aussortiert (Gewichts-Reduktion), einige Tage verbringen wir in Klosters, so viel Schnee haben wir den ganzen Winter nicht gesehen, zu Geni's Geburtstag Besuch von Ariane mit Lia, Lino und Aron, sie bringen eine ganz feine Rüebli-Torte und Birebrötli, Käse und Salsiz mit, wir laufen 3-4 Mal pro Woche, wir fahren oft mit dem Zügli nach Sihlwald und laufen auf einem der vielen Wege zurück nach Adliswil, Wanderungen: Üetliberg, Türlersee, Umgebung Einsiedeln.

Information 02/2021

Frühlings-Wanderungen u.a. im Sihlwald, zur Halbinsel Au, um den Türlersee und an der Reuss, immer noch liegen sehr viele Bäume über den Wegen, die vom vielen nassen Schnee umgedrückt wurden, einzige Besuche von Göttibueb Urs mit Töchterli Veronika (erst weinen, dann scheu, dann pausenlos in der ganzen Wohnung (2 Zimmer) unterwegs) und Esthi & Oski (sie planen für Frühling eine Reise mit dem neuen Camper nach Russland (anstatt Afrika oder Australien), hoffentlich ist bis dann die Corona-Lage so, dass es auch klappt), seit November habe ich Schulter-Schmerzen, die einfach nicht besser werden, nach 2 Terminen beim Rheumatologen (1. Schmerzmittel, 2. Cortison-Spritze) bin ich endlich schmerzfrei, jetzt mache ich täglich noch "Aktives Rückentraining", das hilft sicher auch, neben Beanies stricken versuche ich mich auch mit häkeln, die Servietten-Ringe sind das Resultat, wir entschliessen uns, den GeCo zurück zu holen, wir wollen in der Schweiz und hoffentlich in Europa reisen, bis Südamerika oder Australien wieder möglich sind, Reiseführer und Karten für die Schweiz, das Baltikum und den Balkan haben wir schon, Heinz & Silvia vom Paraíso Suizo arbeiten schon länger mit Rachida von Wave-VS Vehicle Shipping (spezielle Abteilung von Wave Logistics, www.wave-vs.com) zusammen, wir sind ja soo froh, dass sie den GeCo für die Verschiffung bereit machen (alles Verbotene ausräumen (leider auch die 2 teuren Gasflaschen), alles von Aussen und alles Lose im Camper wird im Bad oder unter der Matratze verstaut), am 4.3. soll der GeCo mit der Grande Francia der Grimaldi Lines auf die grosse Reise gehen und am 30.3. in Hamburg eintreffen.

Information 01/2021

Mitte Januar endlich einmal richtig schöner Schnee auch bei uns (400 müM), wir machen einige schöne Wanderungen durch traumhafte Landschaften, die Freiluft-Bibliothek haben wir beim Horgener Bergweiher angetroffen, ich koche mir Glühwein-Sirup, den kann ich je nach Gusto mit Rimuss Bianco Sparkling Dry, Bier, Most oder Wasser verdünnen, erhitzen und heiss trinken, schmeckt mir und ich kann davon trinken soviel ich mag, da ohne Alkohol! endlich meine neue (mind. 6 Monate alte) Wanderhose gekürzt und von Hand umgenäht, Heinz & Silvia vom Paraíso Suizo in Montevideo haben für den GeCo das TIP (Zollpapier) verlängert bis Ende März.

Information 12/2020

Auch der Dezember vergeht wie im Flug, am 1.12. "viel" Schnee (wir hätten lieber keinen Winter, auf jeden Fall ohne Schnee), die Weihnachts-Geschenke für die Kleinsten sind fertig geworden (ich habe Beanies gestrickt, aber leider kein Foto vor dem Einpacken gemacht) und rechtzeitig bei ihnen eingetroffen, mit der Blätzli-Häkelei habe ich abgeschlossen (es gibt 2 kleinere, aber auch kuschelige Decken, eine bleibt hier, die im GeCo wird dann dort fertig gemacht), jetzt hat mich das Beanie-Virus erwischt, ich stricke für die ganze Familie und wenn das Virus anhält auch für Freunde, die Familien- und Vereins-Weihnachts-Essen sind abgesagt, im Dezember haben wir uns nur mit 5 Freunden/Familie getroffen und dabei natürlich auf Abstand geachtet, wir sind etwas gewandert, über Neujahr verbringen wir wieder ein paar geruhsame Tage in Klosters.

Information 11/2020

Aus dem Nebel hinauf nach Amden (903 müM), auf dem Programm steht der Ammler Höhenweg, aber die Mattstock-Sesselbahn macht Mittagspause, anstatt zu warten entschliessen wir uns für einen anderen der vielen Wanderwege und landen nach recht steilem Aufstieg, mit immer wieder schönen Aussichten, bei der Bergstation der Mattstock-Bahn, aus dem verdienten Bier wird leider nichts, das Berg-Restaurant ist geschlossen (schon länger, so wie es aussieht).

Der nächste Städte-Ausflug geht nach Bern, die 1 1/2 Std. mit dem Zug lassen sich auch mit Maske gut aushalten, auch hier gibt es viele Sehenswürdigkeiten, viele schöne Häuser und Brunnen, hübsche Gassen, sehr speziell die Laubengänge und Keller-Lädeli,  Bärengraben, Münster, Bundeshaus, Marzilli-Bähnli, Herr Einstein etc.

Wieder aus dem Nebel in die Sonne bei Rothenthurm, wir machen eine Rundwanderung im Moor, es sind recht viele Leute unterwegs, aber die verteilen sich gut, sehr schöne Landschaft.

Auf den Geburtstag von Schwester Erika am 1.11. sind wir wieder in Klosters, wir laufen der Landquart entlang nach Küblis zum Einkaufen im "Do it" (es muss etwas Wichtiges gewesen sein, aber ich habe es vergessen, 60+) und zurück mit der RHB, eine weitere schöne Wanderung zum Heididorf oberhalb Maienfeld (hübsche gemacht, für Kinder sicher ganz toll).

Leider ist die Herbstmesse von Tartaruga Corona-bedingt abgesagt, wir machen einfach einen Sonntags-Ausflug nach Kleinandelfingen zum Camper-Gucken, Geni findet mehrere, die er gleich kaufen würde, auch der Iveco von Esthi & Oski steht dort, er soll endlich seine Markise bekommen.

Mehrere Wanderungen auf dem Üetliberg und der Sihl entlang, im Wildnispark in Sihlwald sehen wir endlich wieder einmal einen Fischotter.

Information 10/2020

Ausflug zum Klöntalersee und Pragelpass, kurzer Spaziergang auf der Pragelpasshöheziemlich enge Pass-Strasse, die auf der Muothatal-Seite wegen Bauarbeiten gesperrt ist (wir haben die Hinweise auf die Sperrung schon gesehen aber nicht richtig verstanden), also denselben Weg zurück nach Netstal.

Ohne Autobahn fahren wir alles über Land zum Rheinfall, viel Wasser, es hat wohl nicht soo viele Leute, aber die Wege sind recht eng, wenige mit Masken), anschliessend nach Schaffhausen, die schönsten Häuser und Brunnen, steiler Aufstieg zum Munot, von hier rundum schöne Aussicht, bei der Confiserie Reber kaufen wir die Original Schaffhauserzungen (Zartes Haselnuss-Mandel-Gebäck mit Crèmefüllung,Kulturerbe der Schweiz), wir dürden ohne Masken in's Geschäft, am nächsten Tag ist aber auch in Schaffhausen überall Maskentragpflicht.

Städtetrip nach Luzern, sehr schön die Stadt mit den Schneebergen dahinter, wir laufen auch der Stadtmauer entlang und besichtigen zwei Türme, speziell natürlich die Kapellbrücke mit dem Wasserturm, die Spuren des Brandes von 1993 sind teilweise gut sichtbar (kapellbruecke.com/ueberblick/), aber auch die kleinere Spreuerbrücke mit kleiner Kapelle ist sehenswert und natürlich die schönen Häuser, Brunnen und kleinen Gassen, zurück in Adliswil vor unserer Garage werden wir einem Volvo XC90 gerammt (sein Rückfahrwarngerät habe nicht funktioniert), wir können noch selber zur Garage Füglistaler fahren, nach nur 1/2 Stunde haben wir einen Ersatzwagen - super Service!

Unsere Wanderungen führen uns natürlich wieder der Sihl entlang und auf den Üetliberg, aber auch um den Aegerisee (heftiger Regen, bevor wir ganz durchnässt sind nehmen wir in Eierhals den Bus zurück zum Auto in Unterägeri), zum Nordegge und auf die Hirzel-Höchi.

Information 09/2020

Anfang und Mitte September sind wir wieder zum house-sitting in Klosters mit schönen Wanderungen nah und fern (zum x-ten Mal um den Davosersee), Treffen mit Familie, ganz feinem Essen im Restaurant Wynegg (www.wynegg.ch), Geni macht auf der Driving Range in Bad Ragaz erste Bekanntschaft mit Golf, am 25.9. der erste Schnee.

Wanderung Gotschnagrat - Weissfluhjoch - mit der Parsennbahn hinunter nach Davos.

Auf der einen Seite der Landquart zur Alp Novai (wir kaufen 1 kg Alpkäse Jahrgang 2019, er ist ziemlich rezent) auf der anderen Seite zurück.

Ausflug zum Morteratsch-Gletscher,ganz spezielle Landschaft, Hinweg durch den Vereina-Tunnel, Rückweg über den Flüela-Pass.

Mit Erika & Flury vom Rhinerhorn nach Monstein, Pilze sammeln ist eigentlich nicht geplant, den schönen Exemplaren von Steinpilzen und Eierschwämmli kann aber niemand wiederstehen.

Seit Jahren auf der to-do-Liste, jetzt endlich erledigt: wir suchen uns den schönsten Tag der Woche aus und fahren am frühen Morgen los nach Lauterbrunnen, von dort mit der Wengeneralp- und Jungfrau-Bahn hinauf zum Jungfraujoch! Corona sei Dank sind nicht allzu viele Leute da, es ist eisig kalt, wir sind gut ausgerüstet, nur die Handschuhe fehlen, wunderschöne Aussicht auf Berge, Gletscher und in die Täler, nach dem Mittag treffen immer mehr Leute ein, nach einer Stärkung mit heisser Schoggi und feinen Nussgipfeln ist es Zeit für den Rückweg.

Ein weiterer Punkt der to-do-liste ist erledigt: Mitte September sind wir mit Handball-Kollegen und Anhang auf der Haggenegg (www.haggenegg.jimdofree.com), herzliche Begrüssung von Renate und Guido, auch Monika schaut kurz vorbei, am Samstag eine kürzere Wanderung um Haggenspitz und Grosser Mythen mit ganz steilem Aufstieg und kurzem Abstieg zur Alp Zwüschet-Mythen, Regine & Susi sind auch da (von der Roteflue her), zum Znacht wählen wir (wie immer) das Cordon Bleu und Wiener Schnitzel, mmmhhhh! frühere Nachtruhe als auch schon

Unser Götti-"Bueb" René wird wieder Vater, ich habe Mützli/Finkli/Händschli in Blau und Rot gestrickt (Nachtrag: Leonardo wird am 19.10. geboren, er bekommt das blaue Set).

Information 08/2020

Ausflug nach Einsiedeln, Besuch der Klosterkirche (eigentlich Foto-Verbot!) und Spaziergang durch's Dorf mit schön renovierten Häusern (auffallend viele Hotels und Restaurants).

Mehrstündige Wanderung durch den weitläufigen Natur- und Tierpark Goldau (www.tierpark.ch), naturnahe Gehege und tolle Spazierwege, umringt von den riesigen Felsbrocken, die 1802 bei einem Felssturz beinahe das ganze Dorf unter sich begruben.

Geni verbringt ein verlängertes Wochenende mit Handball-Kollegen in Sessa/TI, neben ganz viel Regen (viel Zeit zum Jassen!) war aber auch etwas Sonne dabei, nette Unterkunft, auch gutes Restaurant, im I Grappoli (www.grappoli.ch), feine Cucina Nostrano in der Osteria Unione, es gibt was es gibt und ein Ausflug nach Boarezzo/Italia zum Ristorante I Panigacci, feinste Antipasti mit speziellen Brötli "Panigacci", der Teig wird zwischen Terracotta-"Tellerli" auf dem Feuer gebacken, wunderbares Bistecca Fiorentina di Wagyu das sprichwörtlich auf der Zunge zergeht! (www.ipanigacci.com)

Bilder von unseren Wanderungen in der Umgebung

Information 07/2020

Endlich der schon lange vereinbarte Termin zur Augen-Kontrolle bei der Augenärztin (bei beiden nur minime Veränderung, es gibt trotzdem neue Brillen) und ich entschliesse mich, im Fitness Anett zu trainieren, ich bin eh dort zur Physio (dubios: schmerzender Muskel linke Schulter, ausgelöst durch Bewegung des rechten Armes) und hänge gleich eine Runde an den Geräten an, joggen habe ich aufgegeben (Gewicht, Atemnot, Morton-Syndrom im Fuss, Knie-Arthrose....), so macht es keine Freude mehr und wir laufen/wandern ja jetzt wieder recht viel.

Das jährliche GWW (Geschwister-Wander-Weekend) findet in Klosters statt mit Vollpension bei Erika und Flury, am Samstag Regen-Programm: wir laufen von Malans durch Rebberge und schöne Orte (auch durch's Heidi-Dorf) bis Fläsch und dem Rhein entlang zurück, am Sonntag bei schönstem Sommer-Wetter mit der Bahn hoch zur Madrisa, auf der Höhe über Alpweiden Richtung Schlappiner Joch und ziemlich lange und steil hinunter in's Schlappin, wo uns Flury abholt, zu Hause ist das linke Bein dick geschwollen, Besuch beim Arzt, Verdacht auf Thrombose, ist es aber zum Glück nicht! nur das entzündete Arthrose-Knie vom langen Abstieg.

Eine Woche später wieder house-sitting in Klosters mit schönstem Wetter und schönen Wanderungen in der Umgebung, Tipp von Simona: bei Coop gibt es Gin ohne Alkohol.

Von Klosters aus wunderschöne Pass-Fahrt: Landwasser-Tal, Reichenau, Disentis (Benediktiner Kloster), Oberalppass, Andermatt, Furkapass, Gletsch, Grimselpass (hier kein Halt wegen Regen und ganz vielen Leuten), Meiringen, unzählige Camper sind unterwegs, wir beneiden alle! leider ist "unser" Hotel du Sauvage ausgebucht (www.sauvage.ch, 1880, Jugendstil), wir logieren im Bahnöfli (hier waren wir früher auch schon, sehr gutes Restaurant/Pizzeria), Rundwanderung zur und durch die Aareschlucht (so blöd, wir haben vergessen, dass Ferienzeit ist und daher ganz viele Leute die Schlucht besuchen, die meisten ohne Maske).

Weiterfahrt dem Brienzer- und Thunersee entlang und nach Adelboden, Walo hat das Handballer-Wander-Weekend organisiert, wir sind 17 Ex-Handballer mit Anhängen, die laufend im Hotel Bristol (www.bristol-adelboden.com) eintreffen oder schon seit Tagen in Ferienhäusern sind, bemerkenswert: Moni & Rolf sind mit Velos von Zürich nach Adelboden gefahren! in einer Regenpause laufen wir am Freitag auf dem Hildegard von Bingen-Pilgerwanderweg hinauf zum Alpengarten Höreli (www.bsrz.ch, hübsch angelegt, schöne Aussicht), am Samstag schönstes Wetter und die gemeinsame Höhenweg-Wanderung von Höchst nach Silleren steht auf dem Programm (moderat, auch hier schöne Aussicht, Auf- und Abstieg mit Sessel- und Gondelbahnen), am Sonntag sind wir wieder zurück in Adliswil.

Information 06/2020

Auch ohne Abenteuer und Programm vergeht im beschaulichen Adliswil die Zeit wie im Flug, wir laufen in der Umgebung und geniessen auf dem Sitzplatz das warme Wetter, die Blätzli-Decke ist fertig, die 60/120cm werden noch mit den Blätzli vom GeCo ergänzt und sollte uns dann kuschelig warm geben, endlich am 15.6. (6 Wochen nach der Operation) ist Geni zur Kontrolle der Hüfte im Waid-Spital, Dr. Fries ist mit dem Resultat genauso zufrieden wie Geni, so können wir am nächsten Tag unseren Job in Klosters antreten: 3 Wochen house-sitting bei Schwester Erika & Flury (sie bereisen die Bretagne).

Vom 1. Tag an ist Geni ohne Stöcke unterwegs, unser Radius vergrössert sich täglich, wir wandern in Klosters den Gadäwäg (Ställe mit Informationen zu Berglandwirtschaft und Tourismus), der Landquart entlang, als Regenprogramm um die Bosca-Wiese (immerhin 1 Std.), hinauf zum Gotschnagrat, hinunter von der Madrisa mit Zugabe eines Gewitter-Regens, wir ohne Regenschutz, wir haben uns auf den Wetterfrosch verlassen.

Wir laufen um den Davoser See (Vögel und Eichhörnli), im Dischmatal und im Engadin, bei diesem Sommer-Wetter wird überall gheuet, leider sind dann all die vielen Wiesenblumen weg, dazwischen müssen wir uns natürlich auch erholen, uns aber auch um Garten und Blumen kümmern, hauptsächlich giessen, wir geniessen es und fühlen uns wie zu Hause.

Information 05/2020

Wir sind ja so froh, dass die Spitäler wieder für nicht-dringende Operationen geöffnet sind, so kann Geni's Hüfte wie geplant am 5.5. im Waid-Spital operiert werden, vorher erhöhen wir das sehr niedrige Bett, Peti & Michi machen uns 30cm hohe Holzklötze, ganz komisch, dass ich das Spital nicht betreten darf, ich muss Geni beim Eingang abliefern und kann ihn auch nicht besuchen, auch diese Operation geht gut, nach 3 Tagen ist Geni bereits wieder zu Hause, er geht bei Anett (www.physio-anett.ch) in die Physio-Therapie, bald an Geräten, auch mit den Stöcken kommt er gut zurecht und wir machen Läufe von gut 1 Stunde (die Gummikappen der Stöcke haben gelitten und sind schon ersetzt worden), ich bin öfters beim Zahnarzt (ich brauche 2 Kronen, Geni trauert den vielen Franken nach) und verbringe Ende Monat 3 Tage im Spital Triemli mit einer Bauchspeicheldrüsen-Entzündung, zum Glück eine milde Form, trotzdem sehr schmerzhaft und ich soll beim Essen aufpassen (leichte Vollkost: nicht fettig, roh, zu viel, scharf) und keinen Alkohol mehr trinken, ich teste jetzt alkoholfreie Biere, Weisswein hat mir eh nicht mehr geschmeckt und vom Rotwein bekomme ich Ausschlag, bald nach den Restaurants-Öffnungen essen wir bei unserem Lieblings-Chinesen Hei Fung (www.heifung.ch), sehr gut besetzt, auch im kleinen Garten, und sehr fein wie immer, jetzt freuen wir uns darauf, wenn Geni die Stöcke nicht mehr braucht und wir unsere Spaziergänge langsam zu Wanderungen ausweiten können, und ich habe in dieser Zeit so viele Blätzli gehäkelt (alle mit dem gleichen Sternmuster (Tipp von Mägi), dass es für eine kleine Decke reicht.

Information 04/2020

Inzwischen haben wir uns auch wieder an die Annehmlichkeiten hier gewöhnt: Trinkwasser aus jedem Hahnen, heisse Dusche jeden Tag, ÖV überall und pünktlich, einkaufen was das Herz begehrt, auch an die Corona-bedingten Anpassungen haben wir uns gewöhnt, ausser dass man keine Familie/Freunde treffen kann, finden wir sie nicht so schlimm, wir sind froh, dass wir hier und nicht in Südamerika und pensioniert sind, es ist schon schlimm, wenn man an die vielen Leute mit Kurzarbeit oder sogar Entlassung und die geschlossenen kleinen Geschäfte denkt, hoffentlich sind alle trotz Lockerungen vorsichtig, damit wir bald weiterreisen können.

Wir machen einige Ausflüge, einer davon an die Reuss mit Start in Ottenbach, wir wundern uns, dass der Campingplatz Reussbrücke offen ist, das ebene Gelände dem Fluss entlang ist ideal für Geni's Hüfte, auf dem Weg begegnen wir nicht allzu vielen Leuten, viele geniessen die Sonne am Ufer mit grillieren.

Ein weiterer Ausflug führt uns in's Alpthal, wo wir früher jedes Jahr mit den Handballern des Turnverein Kaufleute Zürich TKZ einige Tage verbrachten, damals sogar mit Besteigung des grossen Mythen, von weitem sehen wir sogar das ehemalige Vereins-Haus: abgerissen und neu gebaut, fast höchster Punkt ist die Alpwirtschaft Zwäcken (www.zwaecken.ch), natürlich geschlossen aber mit einem Kühlschrank voller erfrischender Getränke und Feinem von der Alp, auch leckere Mandel-Gipfel und eine tolle Aussicht, mit Pausen waren wir 5 Std. unterwegs, sehr lange durch Sumpf und auch Schnee.

Auch im Sihlwald sind wir unterwegs, wir starten in Sihlbrugg Dorf, fast keine Wanderer, aber sehr viele Biker, alle nett und abständig.

Information 03/2020

Von Adliswil haben wir sicher noch nicht alles gesehen, aber manchmal erweitern wir den Radius für unsere Kurz-Wanderungen, wir laufen um den Horgener Bergweiher und decken uns beim Hofladen vom Hof Büel mit Konfi und Buureschüblig ein (eigentlich schauen wir bei allen Hofläden rein, aus Gwunder und brauchen kann man immer etwas) und endlich sind wir den Holzsteg Rapperswil-Hurden gelaufen (Teil des Jakobsweges).

Am 16. März fahren wir nach Klosters zu Erika & Flury und der Bundesrat stuft die Situation wegen Corona als "ausserordentliche Lage" ein, wir verbringen die Tage mit erholen, sünnele und schönen Wanderungen mit und ohne Schnee, die Alp Garfiun (www.alpgarfiun.ch) erreichen wir kurz nach dem Mittag, um 12 Uhr musste das Restaurant wegen Corona schliessen, in weiser Voraussicht haben wir uns die Bierli mitgebracht.

Als das Gerücht der Quarantäne auftaucht, fahren wir zurück nach Adliswil, unterwegs decken wir uns im kleinen Volg in Saas noch mit Lebensmitteln ein, ohne Andrang, alles was man braucht ist erhältlich und vieles kommt vom Dorf oder aus der Region, unterwegs erreicht uns ein Anruf vom Zahnarzt (www.centerdent.ch), unsere Termine werden abgesagt, da mich aber immer wieder etwas stört und auch Schmerzen macht, kann ich am späten Nachmittag als Notfall hin: Wurzelbehandlung!

Auch zum Arzt muss ich nochmals: dickes Bein von der Thrombose her, ich darf die nächste Zeit Kompressions-Strümpfe tragen! Geni hat noch ein MRI und Schluss-Besprechung im USZ: alles sieht bestens aus, ein nächstes MRI wäre in 9 Monaten fällig, wir hoffen natürlich, dass wir früher nach Südamerika zurück können, dann würde es vorher gemacht.

Wir haben uns so sehr auf die DomRep-Ferien mit den Handballern gefreut, aber wie so vieles sind auch die Corona zum Opfer gefallen, evtl. finden sie 2022 statt, jetzt warten wir auf die Rückerstattung unserer Kosten und das kann lange dauern, immerhin haben wir fast Sommer-Wetter, so holen wir uns etwas Ferien-Feeling auf dem Sitzplatz, natürlich mit Grill und sogar Liegestuhl, Esthi & Oski sei Dank!

Information 02/2020

Wir treffen Freunde in Restaurants (das Rössli Adliswil (www.roessli-adliswil.ch) ist neu eröffnet und wird öfters besucht, die Metzgete im Alpenblick Toggwil (www.alpenblickmeilen.ch) war wieder total lecker) oder bei ihnen zu Hause (ich hätte jetzt auch gerne eine eigene Wohnung, hübsch eingerichtet und dekoriert, aber eben: man kann nicht alles haben), immerhin haben wir einen schönen Sitzplatz und jetzt sogar Dank Esthi & Oski einen Grill! bei Tartaruga haben wir einen Termin bei Andi, es gibt eine ziemlich lange Liste, was er uns alles besorgt, es werden dann einige Kilos nach Uruguay mitfliegen, Geni hat einen Termin im Waid-Spital betr. sein Hüftli, ohne Operation wird es nicht besser, wegen der DomRep-Ferien im April wird sie auf den 5.5. terminiert, ein letzter Termin bei Dr. Bozinov im USZ (er wechselt nach St. Gallen), er ist zufrieden mit den Narben und dem MRI, schliesslich mieten wir uns für die nächsten Monate einen Renault Clio bei der Garage Füglistaler in Adliswil, nur mit dem ÖV unterwegs sein, ist nicht so unser Ding.

Information 01/2020

Am 30.12.2019 wird Geni aus dem USZ entlassen, am 31. holen uns meine Schwester Erika & Flury in Adliswil ab für einen "Kur"-Aufenthalt bei ihnen in Klosters, unterwegs müssen wir die Fahrt in Schiers unterbrechen und Erika im Notfall abliefern: geplatzter Blinddarm! 1 Woche im Spital! Flury kümmert sich um uns und verwöhnt uns mit Speis und Trank, Gotte-Maitli Simona (macht jeden Tag ein ganz feines Birchermüesli) & Andy sind auch da, Ariane kommt mit Lia, Lino und dem kleinen Aron vorbei, mit Lia und Lino ist es, als wären wir nie weg gewesen, Lino sehen wir zum 1. Mal, Geni hat manchmal leichte Kopfschmerzen/etwas Druck, aber es geht ihm recht gut auf 1200 müM, nach einer weiteren Woche zusammen mit Erika (und 2 Tagen mit Magen-Darm-Virus) zieht es uns zurück in's Unterland.

wir machen Wanderungen von 5-10 km der Sihl entlang, auf dem Uetliberg, um und durch Adliswil, wir geniessen, dass der Winter im Januar viel Sonne und keinen Schnee bringt.

Information 12/2019

Das erste und grösste Weihnachts-Geschenk: die 5-stündige Operation am 18.12. ist sehr gut verlaufen, der Tumor konnte komplett entfernt werden und seit gestern wissen wir, dass er gutartig ist! also keine weitere Behandlung, nur Kontrollen, in der Schweiz noch öfters, nur 1-2x im Jahr wenn wir wieder unterwegs sind, unser Ziel, die Reise nächstes Jahr fortzusetzen ist realistisch, Geni bleibt zur Überwachung über die Festtage im USZ und wird sehr gut betreut.

Wir freuen uns über die zahlreichen Besucher und die vielen aufmunternden Mails und WhatsApps, die uns von nah und fern erreichen - herzlichen Dank!

Euch allen wünschen wir schöne Festtage und für das neue Jahr viel Glück, gute Gesundheit, viele Begegnungen mit tollen Leuten und möglichst wenig Pannen!

Information 12.12.2019

Etliche Reaktionen haben uns erreicht, dass die Homepage seit einiger Zeit nicht mehr aktualisiert wird, das hat einen ganz speziellen Grund:

Am 19.11. wird bei Geni im Hospital Central in Mendoza anhand eines CTs ein Hirn-Tumor festgestellt, der den Abfluss der Hirnflüssigkeit verstopft, in einer ersten Not-Operation am gleichen Abend wird ein Abfluss-Ventil (Shunt) eingesetzt (Ärzte sehr professionell, englisch-sprechend, Pflege-Personal nett, machen ihr Möglichstes, wenn sie da sind, Infrastruktur veraltet), aber ausser einem MRI (das findet aus Termin-Gründen um Mitternacht statt!) ist die ganze Behandlung kostenlos!

Mit der Versicherung (Allianz/STA Travel) wird der Rückflug organisiert, Karin & Lars besuchen uns, ihnen können wir viel von Küche und Vorrat mitgeben, ich packe 4 Koffer und Taschen, am 28.11. fliegen wir ab Mendoza zur weiteren Behandlung in die Schweiz, am 29.11. holt uns Walo am Morgen früh in Kloten ab und chauffiert uns nach Adliswil, wo wir bei Gaby & Peti für die nächste Zeit zu Hause sind (in unserer alten Wohnung), der GeCo wird von "unserem" Taxi-Chauffeur Osvaldo zuverlässig nach Montevideo/Uruguay zum Paraiso Suizo (www.paraisosuizo.com) überführt, wo er bei Silvia & Heinz gut untergebracht wird, spätestens in 1 Jahr wollen wir unsere Reise dort fortsetzen.