Adliswil/Schweiz   29.11.2019 - xx.xx.2020

Information 05/2020

 

Information 04/2020

Inzwischen haben wir uns auch wieder an die Annehmlichkeiten hier gewöhnt: Trinkwasser aus jedem Hahnen, heisse Dusche jeden Tag, ÖV überall und pünktlich, einkaufen was das Herz begehrt, auch an die Corona-bedingten Anpassungen haben wir uns gewöhnt, ausser dass man keine Familie, Freunde treffen kann, finden wir sie nicht so schlimm, wir sind froh, dass wir hier und nicht in Südamerika und pensioniert sind, es ist schon schlimm wenn man an die vielen Leute mit Kurzarbeit oder sogar Entlassung und geschlossenen kleinen Geschäfte denkt, hoffentlich sind alle trotz Lockerungen vorsichtig, damit wir bald weiterreisen können.

Wir machen einige Ausflüge, einer davon an die Reuss mit Start in Ottenbach, wir wundern uns, dass der Campingplatz Reussbrücke offen ist, das ebene Gelände dem Fluss entlang ist ideal für Geni's Hüfte, auf dem Weg begegnen wir nicht allzu vielen Leuten, viele geniessen die Sonne am Ufer mit grillieren.

Ein weiterer Ausflug führt uns in's Alpthal, wo wir früher jedes Jahr mit den Handballern des Turnverein Kaufleute Zürich TKZ einige Tage verbrachten, damals sogar mit Besteigung des grossen Mythen, von weitem sehen wir sogar das ehemalige Vereins-Haus: abgerissen und neu gebaut, fast höchster Punkt ist die Alpwirtschaft Zwäcken (www.zwaecken.ch), natürlich geschlossen aber mit einem Kühlschrank voller erfrischender Getränke und Feinem von der Alp, auch leckere Mandel-Gipfel und eine tolle Aussicht, mit Pausen waren wir 5 Std. unterwegs, sehr lange durch Sumpf und auch Schnee.

Auch im Sihlwald sind wir unterwegs, wir starten in Sihlbrugg Dorf, fast keine Wanderer, aber sehr viele Biker, alle nett und abständig.

Information 03/2020

Von Adliswil haben wir sicher noch nicht alles gesehen, aber manchmal erweitern wir den Radius für unsere Kurz-Wanderungen, wir laufen um den Horgener Bergweiher und decken uns beim Hofladen vom Hof Büel mit Konfi und Buureschüblig ein (eigentlich schauen wir bei allen Hofläden rein, aus Gwunder und brauchen kann man immer etwas) und endlich sind wir den Holzsteg Rapperswil-Hurden gelaufen (Teil des Jakobsweges).

Am 16. März fahren wir nach Klosters zu Erika & Flury und der Bundesrat stuft die Situation wegen Corona als "ausserordentliche Lage" ein, wir verbringen die Tage mit erholen, sünnele und schönen Wanderungen mit und ohne Schnee, die Alp Garfiun (www.alpgarfiun.ch) erreichen wir kurz nach dem Mittag, um 12 Uhr musste das Restaurant wegen Corona schliessen, in weiser Voraussicht haben wir uns die Bierli mitgebracht.

Als das Gerücht der Quarantäne auftaucht, fahren wir zurück nach Adliswil, unterwegs decken wir uns im kleinen Volg in Saas noch mit Lebensmitteln ein, ohne Andrang, alles was man braucht ist erhältlich und vieles kommt vom Dorf oder aus der Region, unterwegs erreicht uns ein Anruf vom Zahnarzt (www.centerdent.ch), unsere Termine werden abgesagt, da mich aber immer wieder etwas stört und auch Schmerzen macht, kann ich am späten Nachmittag als Notfall hin: Wurzelbehandlung!

Auch zum Arzt muss ich nochmals: dickes Bein von der Thrombose her, ich darf die nächste Zeit Kompressions-Strümpfe tragen! Geni hat noch ein MRI und Schluss-Besprechung im USZ: alles sieht bestens aus, ein nächstes MRI wäre in 9 Monaten fällig, wir hoffen natürlich, dass wir früher nach Südamerika zurück können, dann würde es vorher gemacht.

Wir haben uns so sehr auf die DomRep-Ferien mit den Handballern gefreut, aber wie so vieles sind auch die Corona zum Opfer gefallen, evtl. finden sie 2022 statt, jetzt waren wir auf die Rückerstattung unserer Kosten und das kann lange dauern, immerhin haben wir fast Sommer-Wetter, so holen wir uns etwas Ferien-Feeling auf dem Sitzplatz, natürlich mit Grill und sogar Liegestuhl, Esthi & Oski sei Dank!

Information 02/2020

Wir treffen Freunde in Restaurants (das Rössli Adliswil (www.roessli-adliswil.ch) ist neu eröffnet und wird öfters besucht, die Metzgete im Alpenblick Toggwil (www.alpenblickmeilen.ch) war wieder total lecker) oder bei ihnen zu Hause (ich hätte jetzt auch gerne eine eigene Wohnung, hübsch eingerichtet und dekoriert, aber eben: man kann nicht alles haben), immerhin haben wir einen schönen Sitzplatz und jetzt sogar Dank Esthi & Oski einen Grill! bei Tartaruga haben wir einen Termin bei Andi, es gibt eine ziemlich lange Liste, was er uns alles besorgt, es werden dann einige Kilos nach Uruguay mitfliegen, Geni hat einen Termin im Waid-Spital betr. sein Hüftli, ohne Operation wird es nicht besser, wegen der DomRep-Ferien im April wird sie auf den 5.5. terminiert, ein letzter Termin bei Dr. Bozinov im USZ (er wechselt nach St. Gallen), er ist zufrieden mit den Narben und dem MRI, schliesslich mieten wir uns für die nächsten Monate einen Renault Clio bei der Garage Füglistaler in Adliswil, nur mit dem ÖV unterwegs sein, ist nicht so unser Ding.

Information 01/2020

Am 30.12.2019 wird Geni aus dem USZ entlassen, am 31. holen uns meine Schwester Erika & Flury in Adliswil ab für einen "Kur"-Aufenthalt bei ihnen in Klosters, unterwegs müssen wir die Fahrt in Schiers unterbrechen und Erika im Notfall abliefern: geplatzter Blinddarm! 1 Woche im Spital! Flury kümmert sich um uns und verwöhnt uns mit Speis und Trank, Gotte-Maitli Simona (macht jeden Tag ein ganz feines Birchermüesli) & Andy sind auch da, Ariane kommt mit Lia, Lino und dem kleinen Aron vorbei, mit Lia und Lino ist es, als wären wir nie weg gewesen, Lino sehen wir zum 1. Mal, Geni hat manchmal leichte Kopfschmerzen/etwas Druck, aber es geht ihm recht gut auf 1200 müM, nach einer weiteren Woche zusammen mit Erika (und 2 Tagen mit Magen-Darm-Virus) zieht es uns zurück in's Unterland.

wir machen Wanderungen von 5-10 km der Sihl entlang, auf dem Uetliberg, um und durch Adliswil, wir geniessen, dass der Winter im Januar viel Sonne und keinen Schnee bringt.

Information 12/2019

Das erste und grösste Weihnachts-Geschenk: die 5-stündige Operation am 18.12. ist sehr gut verlaufen, der Tumor konnte komplett entfernt werden und seit gestern wissen wir, dass er gutartig ist! also keine weitere Behandlung, nur Kontrollen, in der Schweiz noch öfters, nur 1-2x im Jahr wenn wir wieder unterwegs sind, unser Ziel, die Reise nächstes Jahr fortzusetzen ist realistisch, Geni bleibt zur Überwachung über die Festtage im USZ und wird sehr gut betreut.

Wir freuen uns über die zahlreichen Besucher und die vielen aufmunternden Mails und WhatsApps, die uns von nah und fern erreichen - herzlichen Dank!

Euch allen wünschen wir schöne Festtage und für das neue Jahr viel Glück, gute Gesundheit, viele Begegnungen mit tollen Leuten und möglichst wenig Pannen!

Information 12.12.2019

Etliche Reaktionen haben uns erreicht, dass die Homepage seit einiger Zeit nicht mehr aktualisiert wird, das hat einen ganz speziellen Grund:

Am 19.11. wurde bei Geni im Hospital Central in Mendoza anhand eines CTs ein Hirn-Tumor festgestellt, der den Abfluss der Hirnflüssigkeit verstopfte, in einer ersten Operation in Mendoza wurde ein Abfluss-Ventil eingesetzt (Ärzte sehr professionell, englisch-sprechend, Pflege-Personal nett, machen ihr Möglichstes, wenn sie da sind, Infrastruktur lausig), aber ausser dem MRI war die ganze Behandlung kostenlos!

am 28.11. sind wir zur weiteren Behandlung in die Schweiz zurück gekehrt, der GeCo wurde von "unserem" Taxi-Chauffeur Osvaldo zuverlässig nach Montevideo/Uruguay zum Paraiso Suizo überführt, spätestens in 1 Jahr wollen wir unsere Reise dort fortsetzen.